DDS-TermineImpressum →Allgemeine Geschäftsbedingungen
B2B-Vertragsentwurf für die Nutzung der Terminbuchungsplattform DDS-Termine.
Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, steuerliche Preisangabe, genauer Einrichtungsumfang und Service-Level müssen noch festgelegt und anschließend rechtlich geprüft werden.
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter ist Dayan Digital Solutions, Inhaber Lukas Dayan, Diekstraße 15A, 33330 Gütersloh. Diese Bedingungen gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern für die Nutzung des DDS-Termine-Dashboards ist ausgeschlossen.
2. Vertragsgegenstand
DDS-Termine stellt Geschäftskunden eine internetbasierte Plattform zur Konfiguration von Dienstleistungen, Mitarbeitern, Verfügbarkeiten, Kundenstammdaten und Terminbuchungen bereit. Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif und dem individuellen Angebot.
DDS-Termine ist kein Rechnungs-, Kassen- oder Buchhaltungssystem. Rechnungen an Endkunden werden ausschließlich vom jeweiligen Geschäft außerhalb der Plattform erstellt und verwaltet.
3. Einrichtung
Die erstmalige Einrichtung kann insbesondere Konfiguration, Datenübernahme, Einrichtung von Dienstleistungen und Mitarbeitern, Buchungsregeln, Domain-Verknüpfung, Branding und Einweisung umfassen. Der verbindliche Umfang wird vor Vertragsschluss in einem Angebot festgelegt.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Derzeit geplant sind eine einmalige Einrichtung ab 1.490 € sowie monatliche Tarife von 49 € für einen einzelnen Mitarbeiter, 69 € für mehrere Mitarbeiter und 99 € für mehrere Standorte einschließlich mehrerer Mitarbeiter. Diese Preise sind noch nicht verbindlich. Maßgeblich ist das bei Vertragsschluss angenommene Angebot.
Ob Preise mit oder ohne Umsatzsteuer ausgewiesen werden und wann Einrichtungs- und Monatsentgelte fällig werden, wird vor Veröffentlichung abschließend festgelegt.
5. Terminverträge mit Endkunden
Der Vertrag über die gebuchte Dienstleistung kommt ausschließlich zwischen dem Endkunden und dem jeweiligen Geschäft zustande. Dayan Digital Solutions stellt nur die technische Buchungsfunktion bereit und wird nicht Vertragspartner der gebuchten Dienstleistung. Preise, Anzahlungen, Stornierungsfristen und die Leistungserbringung verantwortet das jeweilige Geschäft.
6. Pflichten des Geschäftskunden
Der Geschäftskunde hält Geschäfts-, Mitarbeiter-, Dienstleistungs-, Preis- und Verfügbarkeitsdaten aktuell, schützt Zugangsdaten und vergibt Zugriffe nur an berechtigte Personen. Interne Kundennotizen dürfen keine unnötigen oder unzulässigen Daten enthalten. Rechtswidrige, irreführende oder fremde Inhalte dürfen nicht eingestellt werden.
7. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit Dayan Digital Solutions personenbezogene Daten der Endkunden im Auftrag des Geschäftskunden verarbeitet, schließen die Parteien vor der produktiven Nutzung einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Der Geschäftskunde bleibt für die Zulässigkeit der Erhebung, Kundeninformationen und seine eigenen Aufbewahrungs- und Löschpflichten verantwortlich.
8. Verfügbarkeit und Änderungen
Eine ununterbrochene Verfügbarkeit kann technisch nicht garantiert werden. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen und Störungen bei Hosting-, E-Mail-, Zahlungs- oder Netzbetreibern können die Nutzung vorübergehend einschränken. Wesentliche planbare Wartungen sollen rechtzeitig angekündigt werden.
9. Laufzeit und Kündigung
Die Mindestlaufzeit, Verlängerung und ordentliche Kündigungsfrist sind noch festzulegen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Vertragsende werden Daten nach einer noch festzulegenden Exportfrist gelöscht, soweit keine gesetzlichen oder vertraglichen Gründe entgegenstehen.
10. Haftung
Es gelten die gesetzlichen Haftungsregeln für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie zwingende gesetzliche Haftung. Eine weitergehende Haftungsbegrenzung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen muss vor Veröffentlichung individuell auf Geschäftsmodell und Versicherungsschutz abgestimmt werden.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Ein Gerichtsstand wird nur vereinbart, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Änderungen dieser Bedingungen werden Geschäftskunden in Textform mitgeteilt; das konkrete Änderungsverfahren ist vor Veröffentlichung noch festzulegen.